Blutwäsche: Wie funktionieren Hämodialyse und Bauchfelldialyse?

Kommt es im Rahmen einer chronischen Nierenschwäche zu einer terminalen Niereninsuffizienz mit Urämie-Symptomen, so muss eine Blutwäsche durchgeführt werden, um die Nierenfunktion zu ersetzen (Nierenersatztherapie).

Hämodialyse

Hämodialyse

Die Hämodialyse wird meist drei Mal pro Woche für vier Stunden in einer Dialysepraxis durchgeführt. Über den Zugang zu einem Blutgefäß mittels eines Gefäß-Kurzschlusses (AV-Shunt) oder eines in ein großes Blutgefäß implantierten Plastikschlauches (Dialyse-Katheter) wird das Blut durch einen Filter und wieder zurück in den Körper geleitet. In dem Filter wird das Blut durch eine „saubere“ Lösung (Dialysierflüssigkeit) von Giftstoffen befreit. Gleichzeitig kann über den Filter überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut entfernt werden.

Bauchfelldialyse

Bauchfelldialyse

Bei der Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) wird über einen in das Bauchfell eingebrachten Plastikschlauch Dialysierflüssigkeit in die Bauchhöhle gespült. Als Filter dient hierbei das Bauchfell selber. Aus dem gut durchbluteten Bauchfell wandern Giftstoffe und überschüssige Flüssigkeit in die Dialysierflüssigkeit, die dann nach einer bestimmten Zeit wieder abgelassen wird. Die Bauchfelldialyse wird meist kontinuierlich durch den Patienten selber durchgeführt, was neben einer Eigenverantwortung auch ein höheres Maß an Flexibilität bedeuten kann.

Kontakt

Dr. med. Nils Fellenberg
Dr. med. Karim Gras

Neue Straße 29
21073 Hamburg

Tel. 040 77 16 78
Tel. 040 76 79 071 (Dialyse)
Fax 040 76 65 868
info(at)hamburg-harburg-dialyse.de